Heike Engelhardt mit voller Energie auf dem Schulz-Zug

Veröffentlicht am 13.03.2017 in Wahlen

Heike Schulz-Zug

Am Samstag bei der Landesvertreterversammlung der SPD Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd wurde Heike Engelhardt, die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Ravensburg, mit dem Spitzenergebnis von 94,04 % auf Platz 31 der Landesliste gewählt. Dies ist das drittbeste Ergebnis bei den Frauen. Ein ganz besonderes Highlight der Veranstaltung war aber der erste Auftritt des Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Südwesten.

Mit ebenfalls hervorragenden 93,99 % wurde die Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Leni Breymaier, von den 320 Delegierten zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl gekürt und als ganz persönlicher Erfolg darf dabei sicherlich gewertet werden, dass die Landesliste, zwar mit einigen Kampfkandidaturen, aber ohne jegliche Änderungen verabschiedet wurde.

 

Breymaier erhielt für ihre Eröffnungsrede frenetischen Applaus. Konnte sie doch zuerst von 1.215 neuen Mitgliedern seit der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz, alleine in der SPD Baden-Württemberg berichten. Sie geißelte den rechten Populismus und übte dabei auch Kritik am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, dass es leider versäumt hätte in seinem Urteil die NPD zu verbieten. Ihre Marschrichtung zur Bundestagswahl und zum Thema „Große Koalition“ hat sie ganz klar damit ausgegeben, „dass jetzt Schluss sein muss mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner und somit auch Schluss sein muss mit Merkel“.

 

Martin Schulz wurde um die Mittagszeit von den Genossinnen und Genossen wie ein Superstar in Schwäbisch Gmünd empfangen. Sein Auftritt brachte die Halle zum Beben und war angesichts der Reaktionen der Zuhörer und auch seiner freien Rede wirklich beeindruckend. Schulz strotzt vor Motivation und Energie, er verkörpert momentan ganz offensichtlich genau den authentischen und nahbaren Politiker auf den viele gewartet haben und der es schafft die Leute wieder für mehr Engagement und für die Politik zu begeistern.

 

Er begeisterte mit seiner Vision einer Bundesrepublik, in der Freiheit Gerechtigkeit und Solidarität die wichtigsten Werte sind und er lässt vor allem keinen Zweifel daran, dass er am 24. September der neue Bundeskanzler dieser Republik wird. Mit unnachahmlichem Nachdruck fordert er mehr soziale Gerechtigkeit, dazu gehört für ihn Steuergerechtigkeit, Qualifikation und freie Bildung ohne irgendwelche Studiengebühren. Mit seinem Aufruf nach mehr Respekt vor der Individualität und Lebensleistung jedes Einzelnen, da trifft er genau den Nerv der Zuhörer und man traut diesem Mann nach seinem Auftritt doch tatsächlich zu, dass er die SPD in ungeahnte Höhen führen könnte.

 

Der „Schulz-Zug“ hat an diesem Samstag in Baden-Württemberg volle Fahrt aufgenommen und so überreichte ihm die Landesvorsitzende auch eine Sonderanfertigung eines Schulz-Zugs vom Göppinger Unternehmen Märklin.

 

 

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