ISNY - Im Gemeinderat Isny gibt es eine Veränderung: In der Sitzung am Montagabend hat SPD-Fraktionsmitglied Hans-Peter Hummel sein Mandat als Gemeinderat niedergelegt. Nachfolger ist Hansjörg Hübner, der bei den vergangenen Kommunalwahlen um nur wenige Stimmen die Wiederernennung zum Gemeinderatsmitglied verpasst hatte.
„Ich habe mich über das Vertrauen der Wählerschaft in mich gefreut und hoffe, ich konnte das Vertrauen auch erfüllen“, erklärte Hans-Peter Hummel nach seinem Ausscheiden rückblickend auf seine Zeit als Gemeinderat. Insgesamt elf Jahre übte er dieses Ehrenamt aus.
„Er war der Experte für Bauordnung“, erklärte Bürgermeister Rainer Magenreuter und dankte dem treuen Ratsmitglied für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Berufliche Gründe
Grund für das Ausscheiden Hummels ist beruflicher Natur: Er verlässt das Bad Wurzacher Bauamt und übernimmt ab 1. November im Isnyer Rathaus das Amt des Abteilungsleiters Bauordnung.
In einer Pressemitteilung schreibt die SPD-Fraktion Isny: „Damit geht eine Ära im Isnyer Gemeinderat zu Ende.“ Bereits Vater und Bruder von „Pit“ Hummel waren jahrelang Mitglieder des Gemeinderates. „Pit war stets bereit, für die Interessen der Isnyer Bürgerinnen und Bürger mit Sachverstand und Beharrlichkeit einzutreten, und für die SPD auch bei Bedarf Kante zu zeigen“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Otto Ziegler in der Mitteilung.
Hübner macht Neustart
Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Neubesetzung aus und verpflichtete im nächsten Schritt schon für die SPD-Fraktion im Gemeinderat tätig war.
Um nur zwei Stimmen habe er laut SPD bei der vergangenen Kommunalwahl den Wiedereinzug in den Gemeinderat verpasst. „Nach der
kurzen - vielleicht auch schöpferi- schen - Pause wünschen wir Hansjörg einen guten Neustart in unserer Fraktion“, erklärt Ziegler in der Pressemitteilung.
Hübner habe sich auch in der Zwischenzeit weiterhin kommunalpolitisch engagiert: Als entschiedener Gegner des Baus einer Tiefgarage am Marktplatz oder aber auch gegen die Bebauung der Birkenallee, heißt es von Seiten der SPD.