Nominierung von Heike Engelhardt zur Bundestagskandidatin

Veröffentlicht am 22.09.2020 in Aus dem Parteileben

Bei der Nominierungswahl zur Bundestagskandidatin für die SPD erzielte Heike Engelhardt, unsere Kreisvorsitzende der SPD im Kreis Ravensburg, mit 40 von 43 abgegebenen Stimmen ein hervorragendes Ergebnis und erfuhr einen großen Vertrauensbeweis.

In der Stadthalle von Bad Waldsee erfolgte die Nominatur am Morgen vor der SPD-Südwürttembergkonferenz.
Heike Engelhardt (59) stellte sich als erfahrene Kämpferin für die SPD in Südwürttemberg vor. Ihr pädagogicher Ausbildungshintergrund als Grund- und Hauptschullehrerin und ihre vielfache Berufserfahrung im Bereich des Coachings und redaktioneller Tätigkeit schlug bei ihrer leidenschaftlich vorgetragenen Vorstellungsrede für die angestrebte Bundestagsarbeit durch. In einer prägnanten, 15-minutigen Rede warb sie vor allem für soziale Politik und Gerechtigkeit für alle.

Deshalb setzt sie sich als überzeugte Europäerin für ein soziales, gerechtes und starkes Europa und für ein Deutschland ein, das die Demokratie in Europa aufrecht erhält und gegen nationalistische und populistische Bestrebungen verteidigt. 

Sie zitierte Hans-Jochen Vogels kurzgefasstes Vermächtnis als Auftrag “Sorgen Sie dafür, dass Deutschland bleibt, wofür wir gekämpft haben” und gab einen ganz kurzen  Abriss über die Errungenschaften der SPD in dieser Legislatur:
Mindestlohn; Einschränkungen bei Leiharbeit und Werkverträgen; Lieferkettenverordnung, Bildungspakete und Mietpreisbremse, Hilfe für Familien, Kurzarbeitergeld, Investition in Bildung, Ausbildung und Forschung, Rettungsschirm für Krankenhäuser und Senkung der Mehrwertsteuer in der Corona-Krise.  

Heike Engelhardt zeigte den umfangreichen Rettungsschirm auf, den Olaf Scholz mit vielen Milliarden aufgespannt hat.

Sie strebt eine höhere Abgabengerechtigkeit an. Sie lehnt eine allgemeine Steuererhöhung ab, die auch geringer Verdienende treffen würde.  In der höheren Besteuerung der vielen wirklich Reichen in Deutschland sieht sie einen Ansatzpunkt zur Verteilungsgerechtigkeit.

Da für zahlreiche Menschen im Land besonders bedeutsam, will sie sich für neue Wohnformen und bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Der Bildungspolitik vom Kindergarten bis zur Berufsfortbildung widmet sie einen Schwerpunkt ihrer Arbeit, denn sie sieht darin einen Kern künftiger Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Das beinhaltet auch den sozialen und gerechten Ausbau von digitalen Lern- und Arbeitsformen.

Und sie macht sich stark für eine Gesellschaft, in der sich Menschen aller Altersklassen, aller Herkunft und Fähigkeiten wohl und sicher fühlen.
Kurz: eine Gesellschaft, in der sich alle mit Respekt begegnen.

Ihren mit großem Beifall bedachten Vorstellungspart endete sie einer Erinnerung an all die Parteigrößen, die für soziale Werte und Gerechtigkeit gekämpft haben und mit einem selbstbewussten Rütteln am Tor: “Ich kämpfe um den ersten Frauenplatz für die Landesliste aus Südwürttemberg!”


Martin Gerster, seit 2005 Bundestagsabgeordneter im Landkreis Biberach und Haushaltsexperte, verdeutlichte in einem anschließenden Kurzreferat, dass die SPD in der aktuellen Großen Koalition enorme Leistungen zur Abmilderung der Coronafolgen erbracht habe und einen großen Teil zur schnellen Handlungs-fähigkeit der Regierung beigetragen habe.
Er betonte, dass den zahlreichen Verwaltungen vom Bund bis zu den Kommunen eine enorm große Leistung zur Umsetzung und Kontrolle der Regierungsbeschlüsse abverlangt worden sei. Er dankte ihnen, wie auch den Familien und den zahlreichen Menschen in systemrelevanten Berufen für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit.

Nach der Verkündung des Wahlergebnisses und erhielt Heike Engelhardt einen Blumenstrauß des SPD-Kreisverbands Ravensburg und einen des Bundestagsabgeordneten Martin Gerster als Dank für ihr großes Engagement.

Die SPD Bad Waldsee beglückwünscht Heinke Engelhardt zu ihrer Nominierung und hofft auf gute Resonanz in der Bevölkerung

Homepage SPD Bad Waldsee

Jetzt Mitglied werden

Neuigkeiten

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de