SPD-Landtagskandidat Christian Röhl verteidigt das Treffen von Claus Schmiedel mit Bürgern an der A96

Veröffentlicht am 31.08.2015 in Wahlen

Christian Röhl Foto: Goetz Schleser

Nachdem CDU-Landtagskandidat Raimund Haser den Besuch des SPD-Fraktionschefs im Landtag mit Anwohnern an der A96 als „Claus-Schmiedel-Show“, „Theaterspiel“ und „taktlos“ bezeichnet hat, meldet sich nun der SPD-Landtagskandidat Christian Röhl zu Wort. Er war bei dem Besuch von Schmiedel und MdB Martin Gerster vergangene Woche ebenfalls dabei.

Röhl weist die Kritik zurück und verteidigt den Besuch von Claus Schmiedel und dem Bundestagsabgeordneten Martin Gerster: „Die Anwohner der A96 vertreten nachvollziehbare Interessen. Es ist bei akuten Problemen wie an der A96 wichtig, dass sich Spitzenpolitiker vor Ort persönlich ein Bild von der Situation machen und sich die Anliegen der Betroffenen anhören“, schreibt Christian Röhl.

Röhl bezeichnet den Besichtigungsort als richtig gewählt: „Claus Schmiedel konnte sich in Begleitung zahlreicher Anwohner direkt an der Autobahn einen Eindruck von der immensen Lärmbelastung machen.“ Röhl ist der Ansicht, dass „nur ein Tempolimit die massive Belastung durch Lärm und Schadstoffe, der sich die Anwohner täglich ausgesetzt sehen, reduziert“. Er freue sich, dass sich Schmiedel für ein generelles Tempolimit zwischen Wangen und Leutkirch engagiert.

Christian Röhl verweist in seiner Mitteilung auf die große Zahl an Betroffenen, die extra zum Termin gekommen seien, um mit Claus Schmiedel ins Gespräch zu kommen. „Auch die klare Positionierung der Oberbürgermeister und Bürgermeister der Region pro Tempolimit sollten dem CDU-Bewerber zu zudem geben.“ Röhl wirft Haser dagegen vor, „eine inhaltliche Positionierung zum Tempolimit“ zu vermeiden: „Raimund Haser wäre gut beraten, sich jetzt klar zu einer Geschwindigkeitsbeschränkung zu bekennen.“

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