Südbahn: Jusos kritisieren Vorgehen

Veröffentlicht am 13.03.2010 in Presseecho

Der Ravensburger Kreisverband der Jusos nimmt in einem Schreiben Stellung zur Südbahn: "Vorläufiges Südbahn - Aus ist auch Ergebnis schlechter Wahlkreispflege".
Der Kreisverband der Jusos Ravensburg habe die Nachricht vom erneuten Aufschub der Elektrifizierung der Südbahn bis 2020 mit großer Enttäuschung aufgenommen.

Insbesondere für Jugendliche, die stark auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, sei dies ein herber Schlag. "Die langjährigen Abgeordneten tragen eine Mitschuld am verkehrspolitischen Stillstand in der Region", erklärt Johanna Oswald, Stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende. Besonders fragwürdig erscheine den Jusos der politische Einsatz des Ravensburger Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff für das notwendige Projekt. Auch Rudolf Köberle habe in seiner Funktion als Verkehrsstaatssekretär im Bezug auf die Südbahn kein gutes Bild abgegeben. Er habe noch Ende letzten Jahres erklärt, die "Finanzierung sei gesichert".

Schwäbische Zeitung 13.03.2010

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