23.01.2019 in Ortsverein

Die SPD Leutkirch sucht Sie!

 

Liebe Leutkircherinnen und Leutkircher,

am 26.Mai wird der neue Gemeinderat gewählt. In den vergangenen fünf Jahren saßen für die SPD Dr.Götz Neugebauer und Jochen Narr für unsere Partei im Gemeinderat.
Wir sind eine kleine Fraktion und dennoch sind wir überzeugt, dass es für Leutkirch gut ist, dass wir im Gemeinderat vertreten sind.
Unsere Schwerpunkte sind in guter SPD Tradition die “sozialen Themen”.

Wir achten darauf, dass die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit nicht in Vergessenheit gerät.

Unsere Zustimmung für Center- Parcs vor 10 Jahren haben wir auch damit begründet, dass dadurch Arbeitsplätze für Menschen ohne Ausbildung entstehen würden.

Wir fragen immer wieder bei den Kindergärten nach, welche Bedarfe sie haben, ob es beispielsweise genügend Plätze für Kinder Alleinerziehender gibt, wenn diese arbeiten wollen oder müssen.

Heute entsteht kein Baugebiet in Leutkirch mehr, ohne dass Mehrfamilienhäuser gebaut werden, die eine bestimmte Quote an Sozialwohnungen enthalten, auch dafür haben wir uns stark gemacht. Vermieter, die bisher schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht hatten, können nun über das Caritasprojekt “Herein” sicher und ohne Risiko Wohnungen vermieten. Vor der Sommerpause hatten wir über Flyer des Caritasverbandes dieses Projekt im Gemeinderat bekannt gemacht.

Nun wenden Sie vielleicht ein, dass dies ja alles schön und gut ist, aber dafür braucht es doch keine Partei. Und natürlich setzen sich unsere Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen auch immer wieder für diese Themen ein.

Wir sind dennoch der Ansicht, dass es gerade diese Themen sind, für die wir bekannt sind und für die wir uns stark machen.
In der SPD zu sein heißt nicht, dass wir mit allem einverstanden sind, was “unsere SPD” in Berlin oder Stuttgart macht. Wir hadern immer wieder mit unserer Parteispitze und wissen daneben, Politik ist ein mühsames Geschäft und Kompromisse sind gelegentlich weit davon entfernt von dem, was man ursprünglich wollte, Und Demokratie funktioniert mal nicht anders.

Entscheidungen, die in Berlin und Stuttgart getroffen werden, haben direkte Auswirkungen auf die Kommunalpolitik. Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle bittet immer wieder die im Gemeinderat vetrtetenen Fraktionen einer Partei, bei ihren Parteipolitikern für die Belange Leutkirchs einzutreten. Das tun wir, mal mit Erfolg und mal mit weniger.

Es ist wichtig, dass die SPD im Leutkircher Gemeinderat vertreten ist. Und dafür brauchen wir Sie!

Fühlen Sie sich angesprochen, wenn Sie sich für die sozialen Themen interessieren. Fühlen Sie sich angesprochen, wenn Sie etwas bewegen wollen.
 

Wenn Sie nun ins Nachdenken kommen, ob Sie nicht vielleicht doch kandidieren wollen…..dann rufen Sie uns an und wir sitzen zusammen und schauen, was daraus wird.

Jochen Narr, Fraktionsvorsitzender , Telefon: 07561-2699
Sefan Schilpp, Ortsvereinsvorsitzender, Telefon: 07561-914038

19.01.2019 in Ortsverein

Das KIFAZ St. Vincenz zu Gast beim SPD Ortsverein Leutkirch

 
SPD im Gespräch Vinzenz

Einen spannenden und informativen Abend mit Petra Wiedemann und Isabell Hermann vom Kinder- und Familienzentrum St.Vincenz eröffnete SPD-Stadtrat Jochen Narr mit einer Anekdote aus seiner Kindergartenzeit vor über 50 Jahren: 50 Kinder wurden von einer Ordensschwester und einer Erzieherin betreut, und wer frech war, kam in die Besenkammer. Heute werden im Familienzentrum die gleiche Anzahl Kinder von acht pädagogischen Fachkräften betreut und die Besenkammer muss nicht mehr als Erziehungsmittel herhalten. Die beiden Leiterinnen waren auf Einladung des SPD Ortsvereins gekommen, um über ihre Einrichtung zu informieren.
Die Idee zu einem Kinder- und Familienzentrum wurde schon vor gut zehn Jahren geboren, Grundlage war auch der Familienbericht, den die Stadt im Jahr 2008 in Auftrag gegeben hatte. Die Umsetzung konnte jedoch erst im Jahr 2016 beginnen, als dem damaligen Kindergarten Fördergelder des Landes und der Diözese Rottenburg-Stuttgart zur Verfügung gestellt wurden.

Wohin sich ein Familienzentrum entwickelt, orientiert sich an den Bedarfen der Familien, den Sozialraumdaten und der Erfassung der Lebenslagen der Familien. Für den damaligen Kindergarten St.Vincenz hieß dies: viele Kinder kamen und kommen aus Familien mit einem großen Unterstüzungsbedarf.
Die Angebote für Familien sind vielfältig: Familienangebote an Wochenenden, Elternlesetisch, Bücher und Spiele können ausgeliehen werden, es gibt kostenlose Elternsprachkurse, einen interkulturellen Treff, Erziehungskurse für Eltern, einen Schenktag, Teestunde und vieles mehr.
Still wurde es im Raum, als die beiden Leiterinnen auf die Kinderarmut angesprochen wurden. Sie berichteten, dass manche Familien beispielsweise nach dem Martinsumzug nach Hause gingen und nicht zum gemütlichen Beisammensein blieben. Der Grund war offensichtlich: selbst der geringe Beitrag für Speisen und Getränke konnte nicht aufgebracht werden. Daraufhin veranstaltete der Elternbeirat einen Kuchenverkauf und mit dem Erlös erhielt jedes Kind Gutscheine, worauf die meisten Familien beim nächsten Umzug bis zum Ende dabei sein konnten.
Die Erzieherinnen sind in vielen Rollen tätig: mal als Psychologin, dann als Sozialarbeiterin oder auch als “beste Freundin”, je nachdem, was erforderlich ist. Wenn eine schwangere Frau nicht weiß, wohin sie sich mit Fragen wenden kann, wird die Mitarbeiterin der Caritas Schwangerschaftsberatung ins Familienzentrum eingeladen, um Berührungsängste abzubauen. Beim nächsten mal wird die werdende Mutter zur Beratungsstelle begleitet oder es wird der Kontakt zum Jobcenter hergstellt, beim Ausfüllen von Anträgen geholfen, ein erster Termin bei einer Logopädin vereinbart.

Gefragt, was ihnen am meisten unter den Nägeln brenne, antworteten Frau Wiedemann und Frau Hermann unisono: eine gesicherte Finanzierung, wenn die Förderungen in wenigen Jahren auslaufen.
Die Erhöhing der Leitungsfreistellung von derzeit 27 auf 40% wäre sinnvoll, um noch mehr Angebote kreieren zu können. So schwebt den Mitarbeiterinnen des Familienzentrums beispielsweise aufgrund der räumlichen Nähe zur Grundschule am Oberen Graben eine Schülerbetreuungsgruppe für die Klassen eins und zwei vor, da die Entfernug zum Hort an der Schule in der Stadt zu groß ist.
“Das Kinder- und Familienzentrum ist ein Lern-und Bildungsort für die ganze Familie” steht im Flyer der Einrichtung. Es ist weit mehr als das: Es verbindet Familien unterschiedlicher Herkunft, Religion, Bildung und Nationalität. Es ermöglicht Kindern mit ihren Familien die Teilhabe an der und die Intergration in die Gesellschaft.
Das Kinder- und Familienzentrum mit seinen engagierten Mitarbeiterinnen: Ein Glücksfall für die Kinder und ihre Familien – und für Leutkirch.

02.01.2019 in Kreistagsfraktion von SPD Kreisverband Ravensburg

Rudolf Bindig: Haushaltsrede zum Kreis-Etat 2019

 

Rudolf Bindig: "Die Beratung des Haushalts für das kommende Jahr ist immer ein besonderes Ereignis im Jahresablauf der Arbeit des Kreistages. Diesmal hat es dazu im Vorfeld zwei Besonderheiten gegeben.
Da ist einmal das Verhalten des Landrates selbst. Erinnern wir uns. Schon bei der Vorlage des ersten Haushaltes, der unter der Verantwortung von Herrn Landrat Sievers im Herbst 2015 für das Haushaltsjahr 2016 vorgelegt wurde, gab es einige Merkwürdigkeiten." 

28.12.2018 in Ankündigungen von SPD Kreisverband Ravensburg

Der SPD-Kreisverband Ravensburg startet fulminant ins neue Jahr!

 
Martin Schulz_ Portrait_2019_2

Neujahrsempfang 2019 mit MARTIN SCHULZ

Hauptredner für den gemeinsamen Neujahrsempfang der SPD-Kreisverbände Ravensburg und Biberach am 18. Januar 2019 wird MARTIN SCHULZ sein.

Martin Schulz ist Mitglied des Deutschen Bundestags, war 2017 SPD-Kanzlerkandidat und zuvor Präsident des Europäischen Parlaments sowie Bürgermeister.

Martin Schulz ist überzeugter Europäer und gilt als einer der besten Redner auf der politischen Bühne.

Heike Engelhardt, Vorsitzende des Kreisverbandes Ravensburg und Martin Gerster, Vorsitzender des Kreisverbandes Biberach, laden alle SPD-Mitglieder in den Kreisen herzlich zu diesem Empfang ein.

Mehr Infos: siehe Termine 

28.11.2018 in Ortsverein

Keine Angst vor dem Altwerden/-sein

 
Jochen Narr (v. mitte) in der Diskussion mit Andrea Hornbacher (4.v.re) und Susanne Burger (3.v.re)

In Leutkirch gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und vieles muss noch entwickelt werden.

Wie  sehr dieses Thema die Leutkircher beschäftigt, zeigte die gut besuchte Veranstaltung des SPD Ortsvereins, der mit Frau Susanne Burger von der Aktion „Herz und Gemüt“ und Frau Anja Hornbacher von „Zuhause Leben“ zwei kompetente Fachfrauen für diesen Abend als Referentinnen gewinnen konnte.
Die Computeria, Beratungsangebote für pflegende Angehörige, Möhrchen und Co., Besuchsdienste, Nachbarschaftshilfe und Singnachmittage sind nur ein kleiner Ausschnitt an Möglichkeiten der Begegnung, Inanspruchnahme von Hilfe und ehrenamtlichen Engagement. Viele Angebote werden gut angenommen und Frau Burger würde sich wünschen, dass Angehörige von an Demenz Erkrankten sich früher Hilfe holen und nicht aus Scham oder Verdrängung der Probleme zu lange damit warten würden. In vielen Familien sind beide Partner berufstätig, wodurch es nicht leicht ist, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Pflegende Angehörige müssen vielfach arbeiten, auch um im Alter  abgesichert zu sein.  Die – zu geringe - finanzielle Unterstützung seitens des Staates bei gleichzeitiger Reduzierung der Arbeitszeit macht dieses Modell, Beruf und häusliche Pflege zu vereinen, häufig nicht attraktiv.
Möglichst bis zum Lebensende in den eigenen vier Wänden wohnen, ist der Wunsch fast aller. Damit dies gelingen kann, gibt es eine beeindruckende Palette an Möglichkeiten: Essen auf Räder, ambulante Pflegedienste, Nachbarschaftshilfe und Begleiter im Alltag, die kochen, putzen oder Fahrdienste übernehmen, Tagespflege, Notfalldose usw.. Die Erläuterungen von Frau Hornbacher schienen kein Ende zu nehmen.
Angesprochen auf die dringendsten  Probleme waren sich Frau Burger und Frau Hornbacher einig:  An erster Stelle steht der Fachkräftemangel, gefolgt von fehlenden Kurzzeitpflegeplätzen. Diese Plätze werden von pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen, wenn sie beispielsweise in Urlaub fahren wollen oder wenn im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt erst geklärt werden muss, ob der zu Pflegende weiterhin zu Hause leben kann oder in einem Pflegeheim untergebracht werden muss.
Gefragt, was der Einzelne an Vorsorge tun kann, antwortete Frau Burger, rechtzeitig an eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu denken, sowie eine Wohnberatung in Anspruch zu nehmen, ob und gegebenenfalls welche Umbauten durchgeführt werden sollten, um im Alter barrierefrei und behindertengerecht wohnen zu können.
Die Stadträte Jochen Narr und Götz Neugebauer wollten wissen, wo Stadtverwaltung und Gemeinderat aktiv werden sollten. Die Quartiersentwicklung voran bringen, lautete Frau Hornbachers prompte Antwort. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Entwicklung einer Siedlung, eines Dorfes unter Federführung der Verwaltung mit Einbeziehung der Bewohner. Das kann in einem Fall die Reaktivierung eines Dorfladens sein und im anderen Fall der Bau eines Mehrgenerationenhauses. Der Ideenfall ist keine Grenze gesetzt. Nachbarschaftliche Solidarität lautet das Zauberwort.
Bestärkt durch den Beifall der Anwesenden für die Referentinnen, wird der Ortsverein im neuen Jahr erneut einladen und sich dann mit den Aufgaben eines Seniorenrats beschäftigen.

 

Gebührenfrei Kitas

Neuigkeiten

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Parlament beschließt Standpunkt zu Wasserwiederverwendung Ein Drittel der EU-Landfläche leidet unter Wasserknappheit. In Hitzesommern wie 2018 sind Menschen, Tiere und Pflanzen sehr von der Trockenheit betroffen. Besonders die südlichen Mitgliedstaaten erleiden dabei wirtschaftliche Milliardenschäden. Das Europäische Parlament sieht besonders viel Potential in der Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft. Am Dienstag, 12. Februar 2019, hat das Plenum

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13.02.2019 09:28 ASF: Danke, Hubertus Heil
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11.02.2019 19:48 Einsetzung des Geschichtsforums der SPD
Der SPD-Parteivorstand hat auf seiner heutigen Klausursitzung folgenden Beschluss gefasst: „Mit ihrer langen in die Entwicklung der Arbeiterbewegung eingebetteten Geschichte unterscheidet sich die SPD in ganz besonderer Weise von allen anderen politischen Parteien in Deutschland. Gerade die Erinnerung an die Novemberrevolution von 1918 und die daraus hervorgehende Gründung der ersten Demokratie, z.B. mit der Einführung des

10.02.2019 16:28 Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit
Solidarität, Zusammenhalt, Menschlichkeit – das sind die Grundsätze, unter denen wir den neuen Sozialstaat gestalten. Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, und zwar aller Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Herzstück ist unser neues Sozialstaatskonzept. UNSER KONZEPT FÜR EINEN NEUEN SOZIALSTAAT Quelle: spd.de

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