2,5 Millionen Euro vom Bund für ehemalige Baumwollspinnerei Wangen

Veröffentlicht am 19.07.2016 in Bundespolitik

Geldsegen für Wangen im Allgäu aus Berlin: Wie der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster mitteilt, erhält die Stadt Wangen aus dem Etat von Bundesumwelt- und -bauministerin Barbara Hendricks weitere 2,5 Millionen Euro für die Entwicklung und neue Nutzung des Kulturdenkmals Baumwollspinnerei „ErbaQuartier“. „Wangen ist von Bundesumweltministerin Hendricks erneut in das Investitionsprogramm ,Nationale Projekte des Städtebaus' aufgenommen worden“, freut sich Gerster. „Im letzten Jahr bereits gab es eine Million Euro, jetzt kommen weitere 2,5 Millionen für dieses fantastische Projekt, also insgesamt sind es jetzt 3,5 Millionen.“ Wichtiger Erfolgsfaktor war der Besuch von Staatssekretär Florian Pronold (SPD), der im November 2015 auf Einladung von Martin Gerster in Wangen war. Beeindruckt von dem Neunutzungskonzept, überreichte Pronold die Plakette „Premiumprojekt“ vor Ort persönlich. Gerster informierte Wangens Oberbürgermeister Michael Lang bereits telefonisch über die erneute positive Nachricht aus Berlin.

Bundesweit erhalten insgesamt 17 Projekte eine Zuwendung, insgesamt werden allein dieses Jahr 41 Millionen Euro ausgeschüttet. Die ehemalige Baumwollspinnerei Wangen ist eines von zwei geförderten Projekten in Baden-Württemberg. Ziel des Programms ist es unter anderem, nicht mehr genutzte alte Industrieanlagen einer neuen Nutzung zuzuführen und zu Kulturdenkmälern umzubauen. Gefördert werden in diesem wie im kommenden Jahr insbesondere Maßnahmen zur Umwandlung von ehemaligen Militärflächen, der demografiegerechte und barrierefreie städtebauliche Umbau sowie interkommunale städtebauliche Kooperationen. Die Kommunen stellen jetzt die formalen Zuwendungsanträge. Seit 2014 wurden insgesamt 84 Premiumprojekte mit einem Gesamtvolumen an Bundesmitteln von rund 238 Millionen Euro in die Förderung aufgenommen. Auf den Projektaufruf „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesbauministeriums vom 26. Januar dieses Jahres waren bis zum 19. April rund 120 Anträge von Städten und Gemeinden mit einem beantragten Bundeszuschuss von rund 466 Millionen Euro eingegangen.
 

 

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