Öffentliche Parteiversammlung der SPD Ravensburg

Veröffentlicht am 19.07.2011 in Pressemitteilungen

Günther Biegert, Franz Roth, MdB Martin Gerster, Rainer Frank, Dr. Rolf Prim, Felix Rückgauer, Manfred Liebermann

Für 40-jährige Parteizugehörigkeit und aktive politische Arbeit auf der kommunalen Ebene konnte die SPD Ravensburg unlängst vier Mitglieder ehren. Im Quartett der "Vierzigjährigen" befanden sich gleich 3 Sozialdemokraten aus der Ortschaft Eschach, die vom Bundestagsabgeordneten Martin Gerster am vergangenen Donnerstag im "Engel" in Ravensburg im Rahmen einer Mitgliederversammlung ausgezeichnet wurden. An Franz Roth, Günther Biegert, Manfred Liebermann und Dr. Rolf Prim aus Schlier händigte er die Silberne Ehrennadel und die Urkunde aus, unterschrieben vom SPD-Landesvorsitzenden und Stellvertretenden Ministerpräsidenten Nils Schmid und dem SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel.

Rainer Frank, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eschach, würdigte die kommunalpolitische Leistung der drei "SPD- Urgesteine ", die die Farbe Rot in Eschach hoffähig gemacht hätten.  Im Ortschaftsrat vertrat Franz Roth 14 Jahre, Günther Biegert 29 Jahre und 16 Jahre im Gemeinderat die Interessen der Bürgerschaft. Manfred Liebermann war ebenfalls 29 Jahre im Ortschaftsrat und 20 Jahre im Gemeinderat, davon 4 Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender, zudem arbeitete er von 1989 bis 1994 im Kreistag mit. Manfred Liebermann war und ist noch heute in allen Themen sattelfest, so wie man es von einem stellvertretenden Ortsvorsteher und Fraktionssprecher im Ortschafts- und Gemeinderat erwartet. Geholfen hat ihm nicht nur sein Sachverstand, in manchen Situationen hat einer seiner berühmten Witze die Atmosphäre entspannt. Günther Biegert war als Gründer und Autor des Eschacher Extradienstes der „Wadenbeißer“ und das soziale Gewissen. Franz Roth zeichnete sich vor allem durch seinen Bausachverstand aus. Überliefert ist, dass er in Ausübung seines Mandats eine Abmahnung hinnehmen musste, weil er den politischen Gegner als „Wackelköpfe“ bezeichnet hatte.

Felix Rückgauer als Vorsitzender der Ravensburger SPD hatte die angenehme Pflicht, Dr. Rolf Prim aus Schlier für seine vielseitigen Arbeiten im Dienste der Partei zu danken. Rolf Prim war beruflich als Professor für Erziehungswissenschaften an der PH Weingarten tätig. Dieses Fachwissen brachte er über viele Jahre in den Bildungsbeirat der Landes-SPD ein. Für die Region war er Mitglied im SPD-Kreisvorstand, im Kriegsdienstverweigerungsausschuss und Schöffe am Landgericht RV. 1999 gründete Rolf Prim den SPD-Ortsverein Schlier und führte diesen bis 2009 als Vorsitzender. Hervorzuheben ist ein Tätigkeitsfeld, das in der Öffentlichkeit kaum wahr genommen wird. Der Wissenschaftler Prim hat als Praxisfeld die schulische und berufliche Bildung in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg.

Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster ging in seinen Referat „ Baden-Württemberg Grün-Rot, was heißt das für Oberschwaben“ auf einzelne Punkte des Koalitionsvertrags ein. Aktuell der wichtigste Bereich für Ravensburg ist die schulische Bildung. Die Vorschläge der Ravensburger Schulleiter zur Bildungsreform wurden von der alten Landesregierung unter Ministerpräsident Mappus „abgebügelt“. Sie haben jedoch ihren Niederschlag im Koalitionsvertrag gefunden. Die geplante Modellschule in Ravensburg wird zu den ersten im Land gehören, in der in heterogenen Leistungsgruppen die individuelle Förderung eines jeden Schülers im Vordergrund steht. Wolfgang Engelberger, SPD-Gemeinderat, hob hervor, dass die SPD-Stadtratsfraktion die Modellschule in’s Rollen gebracht habe. In seiner Eigenschaft als Lehrer betonte er ausdrücklich, dass die geplante Modellschule leistungsorientiert arbeitet und die erworbenen Schulabschlüsse dem Bildungsplan entsprechen.

Die Reform der Innenpolitik lässt auch die Ravensburger Polizei auf eine bessere Personalausstattung hoffen. Das Land setzt auf die Nachwuchsgewinnung aus dem Doppeljahrgang 2012 (Abiturienten aus G 8 und G 9 werden zeitgleich die Schule beenden). Die räumliche Unterbringung der Polizei in Ravensburg wird sich verbessern. Dem Vernehmen nach sind die Gespräche für einen Neubau angelaufen.

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