Modellschule: SPD kontert JU-Kritik

Veröffentlicht am 18.07.2011 in Presseecho

„Schulisches Schreckenszenario“ - Heute Thema im Gemeinderat

RAVENSBURG (sz) - Im Vorfeld der für heute anstehenden Standortentscheidung der Modellschule Ravensburg kommt noch einmal Schwung in die grundsätzliche Diskussion. Nachdem die Junge Union Ende vergangener Woche den Sinn dieser Schule angezweifelt hatte, konterte die Ravensburger SPD am Wochenende die JU-Kritik. Der CDU-Nachwuchs zeichne ein schulisches Schreckenszenario mit der Behauptung „die Modellschule wäre nicht attraktiv für Schüler die den Realschulabschluss oder das Abitur anstreben“. SPD-Pressesprecherin Ingrid Staudacher: „Eine völlig unverständliche und den Erkenntnissen der Pädagogik weit entfernte Haltung, und das von jungen Leuten.“

Das Lernen in homogenen Gruppen bedeute zielgerichtete Förderung und stelle eine andere Lernkultur dar. Der einzelne Schüler stehe
im Mittelpunkt. Das Lernangebot nach Leistungsfähigkeit sowie die Anleitung zu selbstständigem Arbeiten habe das Ziel, für jeden Schüler den bestmöglichen Abschluss zu erreichen.

Die JU verkenne auch, dass die geplante Modellschule sehr wohl eine leistungsorientierte Schule sein werde. Die Modellschule wird laut SPD verhindern, dass es nach der Grundschule eine Separierung der Schüler gebe. „Bisher war beziehungsweise ist die Grundschulempfehlung verbindlich. Bei manchem Schüler hat der schulische Weg ab Klasse fünf auf der falschen Schule begonnen“, so Staudacher. Eine Modellschule, die sich am Konzept des kommenden Schulgesetzes der Landesregierung orientiere, biete Eltern die Chance, ihrem Kind nach seiner Fähigkeit den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen.

Schwäbische Zeitung 18.7.2011

Homepage SPD Kreisverband Ravensburg

Jetzt Mitglied werden

Neuigkeiten

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de