SPD Bad Waldsee: Chancen des Biosphärengebiets nutzen – Prüfprozess darf nicht voreilig beendet werden

Veröffentlicht am 07.11.2025 in Gemeinderatsfraktion

In der Debatte um das mögliche Biosphärengebiet spricht sich die SPD-Fraktion klar gegen den CDU-Antrag aus, das Prüfverfahren vorzeitig zu beenden.
Die SPD-Fraktion plädiert dafür, die Chancen die sich bieten zu nutzen und den Dialog offen zu halten.
Eine voreilige Entscheidung hält die SPD für falsch und schädlich für Bad Waldsee.

von unserem Gemeinderatsmitglied Karl Schmidberger, veröffentlicht im Amtsblatt Bad Waldsee, November 2025

 

Die CDU im Gemeinderat hat am 14.9.25 den Antrag gestellt, das Verfahren bezüglich des Biosphärengebietes vorzeitig zu beenden.

Die SPD Fraktion stellt sich dagegen, diesen Prüfprozess jetzt  zu beenden, wir halten dies zu diesem Zeitpunkt für den falschen Weg.

Sehr wohl verstehen wir die Ängste von Bauern und Waldbesitzern, dass ähnlich wie seinerzeit bei den FFH-Gebieten spätere Änderungen Einschränkungen bringen könnten, aber genau deshalb gibt es die Möglichkeit, dass man später auch wieder aussteigen kann.

Wir glauben aber, dass die Chancen eines solchen Gebietes durchaus vorhanden sind. Als Beispiel hier seien die Rehakliniken genannt.

Eine Gesundheits- und Präventionsstadt Bad Waldsee könnte mit einem solchen zusätzlichen Prädikat ihr Portfolio noch besser vermarkten. Auch Wirtschaft und bäuerliche Direktvermarktung könnte von einem Biosphärengebiet profitieren. Alle, die sich wie einige Gemeinden jetzt schon vorzeitig aus diesem Prüfprozess verabschieden wollen, vertun die Chance, dies alles in einer breiten Öffentlichkeit zu diskutieren und dann für ihre Stadt/Gemeinde bzw. wir für alle Menschen in Bad Waldsee zu entscheiden und nicht nur für einige wenige Bürger.

 

 

Das Vorgehen einiger Gegner, wie z.B. der „Sphärman“, der deutlich unterhalb der Gürtellinie argumentiert, ist für uns untragbar. Das Hauptargument der Allianz gegen das Biosphärengebiet ist ja die Bürokratie. Hier haben Verwaltungsfachleute wie OB Henne und Landrat Sievers eindeutig Position bezogen und dieses verneint. Wenn im Jahre 500 nach dem Bauernkrieg sich ängstliche Bauern mit dem großgrundbesitzenden Adel verbünden und ihre Kampagne von diesen evtl. bezahlen lassen, finden wir dies zumindest fragwürdig. Darum werden wird die SPD  Fraktion gegen eine vorzeitige Beendigung des Prüfprozesses votieren. 

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