"Leutkirch gerecht gestalten"

Für ein Gerechtes Miteinander

Haushaltsrede der SPD Fraktion im Gemeinderat in Leutkirch

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Henle, sehr geehrte Frau Schnitzler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir waren sehr erleichtert, als Sie, Herr Henle, bei der Vorstellung des Haushalts im Dezember sagten, dass die Steuereinnahmen der letzten beiden Coronajahre deutlich besser als befürchtet ausfallen würden, wodurch die Verwaltung heute einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren kann. Viele Kommunen wären froh, wenn sie unsere Pro-Kopf- Verschuldung hätten. Dadurch können wir weiterhin gut investieren, meine Vorredner haben dies bereits ausgeführt.

Die Diskrepanz zwischen den in den vergangenen Jahren eingestellten Mittel für den Hoch- und Tiefbau und den dann tatsächlich umgesetzten Maßnahmen trug immer wieder zur Verstimmung im Gemeinderat bei, dies wurde nun korrigiert und führt hoffentlich auch zu einer Reduzierung des Drucks auf Herrn Rühfel und sein Team, die Arbeitsbelastung dürfte ohnehin – wie insgesamt in der Verwaltung - mehr als ausreichend sein.

 

Unsere Demokratie bewährt sich.
Sie bewährt sich bundesweit, wenn auf Regierungsebene sich drei Parteien unterschiedlicher Couleur auf ein Regierungsprogramm und sich die MinisterpräsidentInnen aller 16 Bundesländer auf Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie einigen können. Sie bewährt sich, wenn das Verwaltungsgericht Köln die Räumung der Baumhäuser im Hambacher Forst für rechtswidrig erklärt oder der bayerische Verwaltungsgerichtshof die 2G Regel für den Einzelhandel kippt..
Sie bewährt sich – bei allem innerlichen Zähneknirschen meinerseits - im maßvollen Begleiten der unerlaubten Spaziergänge durch unsere Polizei. Ein extremes Negativbeispiel erleben wir aktuell in Kasachstan, wo ein Präsident vor 14 Tagen den Schießbefehl auf DemonstrantInnen erteilte.
Unsere Demokratie bewährt sich innerhalb Leutkirchs in dem überragenden Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen und Kirchen, im Helferkreis Asyl, bei Magita, im Sonnentreff, im Tafelladen und in der Coronapraxis im Ärztezentrum. Innerhalb unseres Gemeinderats erlebe ich funktionierende Demokratie immer dann, wenn Anregungen und Anträge der einzelnen Fraktionen innerhalb unseres Gremiums und der Verwaltung aufgegriffen und diskutiert werden und Sachargumente den Ausschlag für das jeweilige Abstimmungsverhalten geben und nicht die Zugehörigkeit zu einer Fraktion.

 

Die Herausforderung dieser Zeit ist, die Menschen beim Gestalten der Demokratie und dem Wandel der Gesellschaft mitzunehmen.

 

Ich fahre mit einem Zitat fort: „Menschen wagen sich nur dann an Veränderungen heran, wenn ihr Leiden an einem Problem größer ist als die Angst vor den Folgen der Veränderung. Wenn die Angst, durch Veränderung zu verlieren, dagegen größer ist als das Leiden, dann versuchen alle zu retten, was zu retten ist. Und dann verteidigen sie lieber das Bestehende, auch wenn sie im Innersten Veränderungen wünschen“ (zitiert aus dem Buch von Wolfgang Kessler, Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern).

 

Ganz offensichtlich werden diese Ängste bei der Diskussion um die Windräder im Stadtwald: Die Angst vor dem Werteverlust der eigenen Immobilie, die Angst vor dem Verlust des Waldspaziergangs oder vor Schattenwurf ist bei manchen größer als die Angst vor den Folgen des Klimawandels.
Demokratie bedeutet: Sich den Argumenten der Andersdenkenden stellen, den Versuch zu unternehmen, sie mit Sachargumenten zu überzeugen und Angebote zu schaffen, sie, wie am Beispiel Windräder, durch Genossenschaftsanteile am Gewinn zu beteiligen.

 

Doch ganz gleich, wie die Entscheidnug auch ausfallen wird: Nicht alle werden mit dem Ergebnis einig sein und sich nicht gehört fühlen.
Und bezogen auf Coronaleugner: Es wird immer die Ewig - Gestrigen geben, Menschen, die ausschließlich auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, die den Staat und Andersdenkende als Feinde betrachten. Dies halten wir, dies hält unsere Demokratie aus. Fokussieren wir uns auf die überwältigende Mehrheit, die dankbar ist, in einer Demokratie leben zu können.

 

Ganz im Gegensatz zu unserer sonstigen alljährlichen Klage über leerstehende Wohnungen möchten wir uns diesmal ganz ausdrücklich bei den Wohnungseigentümern bedanken, die ihre Häuser und Wohnungen seit Jahren vermieten, selbst dann, wenn sie negative Erfahrungen mit Mietern gemacht haben.

 

Die Stellenerhöhungen in verschiedenen Bereichen sind ebenso gute Investitionen in die Zukunft unserer Stadt, wie die beispielsweise im Integrationsmanagement: Viele Schutzsuchende, die in den Jahren 2014 und 15 zu uns nach Leutkirch gekommen sind, sind bestens intergiert, leben selbstständig und gehen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. Leider betrifft dies nicht alle und in 2022 werden wir erneut Flüchtlinge aufnehmen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre können wir einerseits Dank des Engagements der Ehrenamtlichen, der Schulen, Betriebe und den Hauptamtlichen auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Umso wichtiger ist die Stellenerweiterung im Integrationsmanagement für eine Vernetzung der soeben genannten Bereiche und natürlich für die Schutzsuchenden selbst.

 

Die im Haushalt vorgesehene Schaffung einer 50% Stelle für die Seniorenarbeit innerhalb des Projekts „Leben im Alter in Leutkirch“ begrüßen wir ebenfalls, der demografische Wandel mit seinen Herausforderungen macht auch in Zeiten von Corona nicht halt. Erste Schwerpunkte, die der Arbeitskreis unter Leitung von Frau Burger und Frau Wacker-Günther herausgearbeitet hat, sind Wohnen und Wohnformen sowie Mobilität und Teilhabe.


Über fehlendes und überlastetes Pflegepersonal in den stationären und ambulanten Angeboten bedarf es keiner weiteren Ausführungen.

 

Wir werden zwei neue Kindergärten bauen, das ist gut, sogar sehr gut. Eine bedrückende Vorstellung ist, dass nicht alle Gruppen geöffnet werden könnten. Nicht aufgrund fehlender Kinder, sondern aufgrund fehlender Erzieherinnen. In den nächsten Jahren werden einige Hausärzte in den Ruhestand gehen, schon jetzt ist es für Zugezogene schwierig bis unmöglich, eine Haus - oder Kinderärztin zu finden.

 

Das fehlende Personal in der Betreuung alter Menschen und in den Kindergärten und der Ärztemangel der Hausarztpraxen führt uns in der Verwaltung, im Gemeinderat und in der Bevölkerung zu folgender Fragestellung: Was können wir gemeinsam tun, damit sich die genannten Personenkreise ganz bewusst, und nicht, „weil da gerade eine Stelle frei ist“ für Leutkirch entscheiden. Warum sollte sich jemand für Leutkirch entscheiden?


„Leben dort, wo andere Urlaub machen“, hört sich gut an, reicht nicht aus.
Wir haben mit der Geschwister-Scholl-Schule das Glück, dass dort sowohl Erzieher*innen wie auch Altenpfleger*innen ausgebildet werden. Es gibt eine Ausbildungsklasse für Flüchtlinge zum Altenpflegehelfer mit bemerkenswert vielen Männern. Die Stadtverwaltung ist im Gespräch mit den Trägern und der Schule, wie die Ausbildung zur Erzieherin attraktiver gemacht werden kann. Eine Möglichkeit bietet die Praxisintegrierte Ausbildung, die eine finanzielle Vergütung vorsieht. Gibt es weitere Möglichkeiten? Den Arbeitsplatz attraktiv zu gestalten, ist Aufgabe der Träger. Auch auf die Bezahlung haben wir keinen Einfluss.

 

Wohlwissend, dass sich mit der folgenden Aussage die Katze in den Schwanz beißt, sagen wir: Wir benötigen noch flexiblere Kindergartenöffnungszeiten. Altenpflegerinnen und Ärzte und auch sonstige Fachkräfte arbeiten nun mal nicht ausschließlich von 07.00 – 16.00Uhr.

 

Erzieher*innen und Altenpfleger*innen gehören nicht zu den Besserverdienenden, sie benötigen einen wirklich bezahlbaren Wohnraum, wie viele andere Berufsgruppen natürlich auch. Das Krankenhaus Wangen hat ein Personalwohnheim. Ist es wirklich eine völlig absurde Idee, ein Personalwohnheim für die beiden genannten Personenkreis zu bauen, finanziert durch die Stadt und die diversen Träger? Zu überlegen wäre auch, den Kreis mit ins Boot zu nehmen, um auch Zimmer für Lehrlinge zu schaffen, die an der Geschwister-Scholl-Schule zur Berufsschule gehen, aufgrund der Entfernung zum Arbeitsplatz jedoch ihre Ausbildung abbrechen müssen. Werden solche Modelle bereits in anderen Kommunen praktiziert?

 


Hinsichtlich des Rechtsanspruchs auf eine Ganztagesbetreuung an Grundschulen ab dem Schuljahr 26/27 sollten wir uns baldmöglichst mit dieser Thematik beschäftigen, auch wenn stark bezweifelt werden darf, ob aufgrund des genannten Personalmangels dieser Rechtsanspruch fristgerecht umgesetzt werden kann.

 

Es gab bereits vor geraumer Zeit ein Treffen mit Leutkircher Ärzten, wir regen einen erneuten Runden Tisch an, um nach Möglichkeiten zu suchen, was Ärzte dazu bewegen könnte, sich in Leutkirch niederzulassen.

 

Die SPD-Fraktion kann und wird dem Haushalt 2022 zustimmen.

 

Wir bedanken uns für das gute Miteinander in den Sitzungen, der Stadtverwaltung und dem Bauhof für die Bewältigung der immensen Herausforderungen und den Bürger*innen, die das Gemeinwohl der Stadt Leutkirch und darüber hinaus im Blick haben.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Jochen Narr

Nachruf Konrad Braun

Letzte Woche ist unser langjähriges Mitglied Konrad Braun verstorben.
Konrad war seit 1971 Mitglied in der SPD und hat diese immer tatkräftig unterstützt. So war er von 1980– 1989 für uns im Gemeinderat der Stadt Leutkirch tätig. Er war unser Experte für Haushaltsfragen in der Fraktion.
Hier hat auch sein Wahlspruch „Wo ein Wille ist ist auch ein Weg“ manche Ergebnislose Diskussion wiederbelebt oder allen vor Augen geführt, wenn ihr wollt finden wir auch einen Weg für eine Entscheidung.
Dazu hat er sich auch Jahrelang in unsere Vorstandschaft bis 2012 Engagiert. Er es sich auch später nicht nehmen lassen solang es für ihn Gesundheitlich möglich war die Kassenprüfung durchzuführen.

Wir werden sein Engagement, aber auch seine Sachlichkeit  und sein ringen um den beste Lösung vermissen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Irma und seiner Familie

Unsere Demokratie bewährt sich

Unter dem Motto „Unsere Demokratie bewährt sich“ traf sich am letzten Freitag die SPD Leutkirch mit Unterstützer*innenn im kleinen Kreis zu einer angekündigten Kundgebung am Leutkircher Gänselieselbrunnen.

Wir von der SPD wollten stellvertretend für die Menschen stehen, die die Maßnahmen mit all ihren Nachteilen und Einschränkungen mittragen.
Und wir waren und sind der Meinung, dass man Verschwörungserzählern Coronaleugnern, Reichsbürgern, Rechten und all den Menschen, die nur ihr eigenes Wohl im Blick haben, die Straße nicht alleine überlassen darf.

Ein großer Teil der Bevölkerung findet die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wichtig und trägt diese mit, auch wenn diese Einschnitte im öffentlichen und privaten Leben bedeuten.

In den Diskussionen mit vorbeikommenden Bürger*innen waren die verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Thema. Durch die Nähe zu Bayern und Österreich sind die Regeln durch unterschiedliche Verordnungen immer wieder verwirrend und sorgen für Ärger. Es wurde die Vor- und Nachteile des Föderalen Systems benannt. Einerseits ermöglicht es, dass die Landesregierungen und Landkreise innerhalb der Entscheidungen des Bundes viel schneller auf lokale Ereignisse reagieren können. Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass die Nachvollziehbarkeit fehlt und Bürger*innen an den Landesgrenzen sich immer wieder auf unterschiedliche Bestimmungen einstellen müssen. Dieses Spannungsfeld auszuhalten, stellt die Menschen vor große Herausforderungen

Ein weiteres Thema waren die Aussagen zu „Corona Diktatur“ die von einigen „Spaziergängern“ benutzt werden. In keiner Diktatur wären solche Meinungsäußerungen möglich, man denke derzeit nur an Lukaschenko, der seiner Armee den Schießbefehl auf Demonstrierende gab.

Ganz bewusst wurde für die Kundgebung der Freitag gewählt. Aus Sicht der Teilnehmer*innen gehört der Montagabend ausschließlich den Menschen, die vor über 30 Jahren durch ihre friedlichen Proteste in der ehemaligen DDR zum Sturz dieses menschenverachtenden Systems geführt haben.

In den Diskussionen kam die Dankbarkeit gegenüber Pflegekräften, Ärzten, Erzieher*innen, Lehrer*innen , Arzt- und Coronapraxen usw. zum Ausdruck.

„Daumen hoch“ hieß es bei vielen Passanten und vorbeifahrenden Autos.

OV Treffen am Grillplatz Wilhemshöhe

Nach langer Corona-bedingter Pause, in der alle Ortsvereinstreffen in Videomeetings durchgeführt wurden, traf sich der SPD Ortsverein zum ersten Mal 2021wieder in persönlicher Runde. Das letzte Zusammentreffen dieser Art lag da schon 8 Monate zurück.

Da sich bei Videomeetings die persönlichen Gespräche nicht so locker gestalten lassen, wurde das Treffen mit einem Grillen verbunden. Als Grillstelle wurde der Platz auf der Wilhelmshöhe gewählt.

Das Treffen begann mit einem kurzen Rückblick auf vergangenen Monate vom OV Vorsitzenden Stefan Schilpp. Hier zu gehörten auch einige Themen aus dem Gemeinderat, die von Jochen Narr und Dr. Götz Neugebauer erläutert wurden. Stefan Schilpp sprach danach einiges Organisatorisches zur Bundestagswahl 2021 an. Im Anschluss wurden bei guten Diskussionen über politische Themen z.b. „Wie kann Leutkirch Räum für Jugendliche schaffen“ oder „Welche Möglichkeiten hat Leutkirch Wohnraum, der ungenutzt ist, wieder auf dem Markt zuzuführen. Hier nur einige Beispiele, auch Landespolitische Punkte und die Bundespolitik kamen nicht zu kurz.. Leider hat sich das Wetter in der frühen Abendstunde nicht von der Sonnenseite gezeigt und läutete den viel zu frühen Endpunkt des Treffens ein.

Vielen Dank an der Stelle noch an die Jusos Ravensburg für das Herauftragen der Getränke zur Grillstelle. Und das Sammeln und Aufbereiten des Brennstoffes zum Grillen.

Landtagswahl 2021 Unserer Kandiaten

Rainer Marquart

Grüß Gott, liebe Bürgerinnen und Bürger!

Zuerst darf ich mich an dieser Stelle noch kurz vorstellen.
Mein Name ist Rainer Marquart, ich bin 51 Jahre alt und wohne in Aulendorf.
Nach der allgemeinbildenden Schule absolvierte ich eine Ausbildung zum Offsetdrucker. Darauf folgend war ich zwei Jahre Zeitsoldat in Weingarten, bevor ich die elterliche Druckerei übernahm.

Verheiratet bin ich mit einer Isnyerin und habe mit ihr eine inzwischen 18jährige Tochter. Meine Frau und ich betreiben die Druckerei, in der wir für regionale Firmen, aber auch für überregionale Verlage produzieren.

Der SPD verbunden bin ich seit 1999, als ich michzum ersten Mal für den Gemeinderat aufstellen ließ. Im Kreistag bin ich inzwischen in der vierten, im Gemeinderat in der dritten Amtszeit tätig.

Auch heute gestalte ich immer noch gerne die Politik mit den Werten und Ideen der SPD.
In diesem Sinne ist es mir eine Freude nach 2006 nochmal für die SPD in den Landtagswahlkampf zu ziehen.

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie,

ich möchte mich ihnen gerne vorstellen. Ich heiße Rainer Schupp.

Geboren wurde ich am 12.05.1975 in Isny und bin in Ratzenried aufgewachsen. Meine Ausbildung habe ich zunächst in Isny zum Assistenten für Informationstechnik absolviert. Danach hatte unter anderem im Ausland gelebt und gearbeitet. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland erfolgte in Tettnang die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für Informationstechnik und binProgrammierer in einem Familienunternehmen in Wolfegg.

Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Frau und unseren drei Kindern (8, 4 und 6 Jahre alt) in Ratzenried in das ich vor 11 Jahren zurückgekehrt bin. Politik war für mich immer schon ein spannendes Thema also war es für mich klar, aktiv zu werden.

Seit Dezember 2019 bin ich nun stellvertretender Ortsvorsitzender der SPD Isny. Als ich dann die Möglichkeit hatte, als Zweitkandidat Rainer Marquart zu unterstützen, habe ich natürlich keine Sekunde gezögert. Packen wir es also an – ich freue mich darauf!

 

Jetzt Mitglied werden

Neuigkeiten

23.01.2022 15:13 KLAUSUR DES SPD-PRÄSIDIUMS
SICHERHEIT IM WANDEL Die SPD stärkt klar den Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz im Umgang mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Außerdem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher wegen steigender Heizkosten entlastet werden. Und: Die Regierung macht Tempo bei einem zentralen Wahlversprechen. Bei einer Klausurtagung hat sich das SPD-Präsidium klar zum Kurs von Kanzler

22.01.2022 15:14 REGIERUNG PACKT AN
12€-MINDESTLOHN SCHON AB OKTOBER Millionen Frauen und Männer bekommen in diesem Jahr noch eine kräftige Lohnerhöhung: Ab Oktober steigt der Mindestlohn auf 12€. Den Gesetzentwurf hat Arbeitsminister Hubertus Heil bereits in die Abstimmung mit den anderen Ressorts gegeben. Ein zentrales Wahlkampfversprechen der SPD ist bereits in der Umsetzung: Die Erhöhung des Mindestlohns im ersten Regierungsjahr

18.01.2022 19:55 HAPPY BIRTHDAY! – BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ WIRD 50
Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

18.01.2022 19:20 § 219A WIRD GESTRICHEN – „DAS WAR HÖCHSTE ZEIT“
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt „ein Relikt aus der Kaiserzeit“: den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

18.01.2022 18:46 ARBEITS- UND SOZIALMINISTER IM INTERVIEW – VIEL AUFBRUCH MÖGLICH
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei „viel mehr an Aufbruch“ als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil – und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

Ein Service von info.websozis.de