Neue Technologie - Wasserstoff als Strom- und Wärmelieferant ?

Energiewende – kaum ein Tag an dem diese Thematik nicht in den Medien erscheint - Photovoltaik und Windstrom!
Wohin mit dem Strom, der manchmal zu wenig und manchmal zu viel anfällt? Die Lösung scheint gefunden zu sein: Wasserstoff aus dem überschüssigen Strom durch Elektrolyse.
Dabei ist Wasserstoff weit mehr zuzutrauen als nur die Speicherfunktion von Überschussstrom zu übernehmen. Grade durch die Lieferung von Wasserstoff bis zum Endverbraucher, lassen sich erhebliche Steigerungen in Sachen Energieeffizienz erreichen. Und es gibt weitere Wege diesen Wasserstoff bereitzustellen.

Dieser Weg führt über die von der Sonne erzeugte Biomasse. Dabei geht es nicht nur um Maisanbau. Fast alles was wächst, kann in einer Vergasungsreaktion mit hohem Wirkungsgrad in Wasserstoff umgewandelt werden. Diesen Wasserstoff kann man unmittelbar über das heutige Erdgasnetz, welches zum Wasserstoffnetz umgestellt wurde, in jeden Haushalt und in jeden Betrieb leiten. Vor Ort kann der so gewonnene Wasserstoff über Brennstoffzellen fast verlustfrei zu 50% in Wärme und 50% in Strom umgewandelt werden. Klimaschutz und Friedenspolitik gibt es gratis dazu. Importe von fossilen Energien werden überflüssig.

Das ist ein Paradigmenwechsel – weg von der Stromwirtschaft, in der Strom vergleichsweise teuer ist - hin zu einer wärme-geführten Wirtschaft, in der Strom und Wärme etwa gleich viel kosten werden. Strom entsteht, als vielseitig verwendbares Nebenprodukt, bei der Deckung des Wärmebedarfes.
Die in Deutschland und der EU zur Verfügung stehenden Flächen in der Landwirtschaft wären mehr als ausreichend, um den gesamten Energiebedarf in Deutschland und der EU zu decken. Eine solche Umstellung würde nur einen Bruchteil der Ausgaben verursachen, die für den Ausbau der Stromwirtschaft erforderlich sind. Landwirten eröffneten sich dadurch neue Absatzmarkt. Und erneuerbare Energien wie Wind & PV-Anlagen ließen sich in beliebiger Menge in dieses System integrieren.

Wer mehr wissen und über dieses innovative Thema diskutieren will, ist herzlich eingeladen. Diesen bisher fast unbekannten aber innovativen Weg beschreiben die Referenten Michael Anton, H2Patent GmbH und Dr. Ekkehard Sapper, Bad Waldsee, in einem Vortrag mit anschließender Diskussion am 29. April um 19:30 in der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee, Frauenbergstr.15. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

B 30 - MdL Martin Rivoir überbringt gute Nachricht für Gaisbeuren und Enzisreute

Der Bundesverkehrswegeplan 2015 gewinnt endlich an Fahrt. Das am Dienstag in Stuttgart vorgestellte Konzept, nach dem Projekte durch das Land beim Bund angemeldet werden sollen, legt einen Schwerpunkt auf die Stärkung von bestehenden Verkehrsachsen. Zu diesen Verkehrsachsen gehört auch die B 30. Nach Informationen von MdL Martin Rivoir, stellvertretender Vorsitzender im Landesverkehrsausschuss, wird deswegen auch der Streckenabschnitt zwischen Gaisbeuren und Enzisreute angemeldet und zwar nach aktuellem Stand im sog. Vordringlichen Bedarf. Demnach würde ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht werden: Das Planungsverbot würde aufgehoben und es könnten konkretere Planungen angegangen werden. Dies ist der erste Schritt und ein großer Erfolg für das langjährige intensive Engagement der "Initiative B30", so der Ulmer SPD-Abgeordnete. Der Vorschlag der Landesregierung zur Anmeldung von Projekten zum BVWP 2015 geht nun in eine Anhörungsverfahren. Bis September 2013 sollen dann die Projekte dem Bund gemeldet werden. Martin Rivoir weist ausdrücklich darauf hin, dass es zu einem Baubeginn noch ein weiter Weg ist, denn der Bund habe die Mittel für den Bundesstraßenbau drastisch zusammengestrichen und insbesondere Baden-Württemberg leide als Transitland mit seinem großen Nachholbedarf an Aus- und Neubauten darunter.

Länger gemeinsam lernen – verpasste Chance

Wer beim Info-Abend des Staatlichen Schulamtes am 14.März 2013 in Bad Waldsee erwartet hat, etwas Konkretes über das Bad Waldseer Bildungsmodell "Schule in Gemeinschaft" zu erfahren, wurde enttäuscht. Sowohl die anwesenden Schulleiter als auch die Stadtverwaltung hüllten sich in Schweigen. Man hat die Chance verpasst, konkret und mit Nachdruck über die künftige Bildungspolitik in Bad Waldsee zu diskutieren. Dass es, wie Herr Winger mitteilte, gemeinsame Aktionen in Bildender Kunst und Musik gibt, ist nichts Neues.

SPD-Ortsverein Bad Waldsee bei Baby-Walz.

Bei einem der größten Arbeitgeber in der Stadt Bad Waldsee finden massive Umstrukturierungen statt. Der Gründungsstandort des erfolgreichen Versandhauses „Baby-Walz“ ist gefährdet. Das bewog die Vorsitzende Annette Uhlenbrock, mit Emil Kaphegyi und Ernst Bohner vom SPD-Ortsverein Bad Waldsee ein Informationsgespräch mit dem Betriebsrat zu suchen.

Polizeipräsidium Oberschwaben/Bodensee: Ravensburger SPD-Delegation in Stuttgart

Am Montag trafen sich Michael Lopez-Diaz, SPD-Gemeinderat, Manfred Liebermann, als Vertreter des Ortsvereins und Hannes Munzinger, stellvertretender Kreisvorsitzender mit Claus Schmiedel, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag , um sich über die geplante Polizeistrukturreform auszutauschen.

Dabei war man sich einig, dass ein Reformbedarf besteht und an einer gewissen Zentralisierung kein Weg vorbei führt. Die Ravensburger SPD-Vertreter sprachen sich für ein Polizeipräsidium Oberschwaben/Bodensee, mit den Polizeidirektionen Friedrichshafen, Ravensburg, Sigmaringen und Biberach aus. Es wären damit immerhin 13,7% der Fläche des Landes zusammengefasst, dies wäre die richtige Lösung mit eigener Identität und regionaler Kompetenz. Den 800.000 Einwohner – und damit deutlich mehr als in der Landeshauptstadt - würde so Sicherheit geboten. Angesichts des kompakten Zuschnitts wären dennoch vergleichsweise kurze Wege gewährleistet.

Neben der zukünftigen Polizeistruktur war auch das Dienstgebäude des Polizeireviers Ravensburg ein weiteres wichtiges Thema. Michael Lopez-Diaz schilderte auch anhand des erst kürzlich erschienenen Artikels in der SZ den immer weiter fortschreitenden Zerfall des Dienstgebäudes. Das Gebäude, welches schon letztes Jahr die wenig schmeichelhafte Auszeichnung „marodestes Dienstgebäudes der Polizei Baden Württemberg" erhielt. Dies zeigt dass, das Land Baden-Württemberg bzw. die letzte Landesregierung, seit 5 Jahrzehnten, sehr anschaulich, wie die Polizei Ravensburg vernachlässigt wurde.

Claus Schmiedel versprach nach Ravensburg zu kommen und sich vor Ort ein eigenes Bild zu verschaffen.

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Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

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