Endlich! Gleiche Liebe erhält gleichen Respekt!

Zum heutigen (30.06.2017) Bundestagsbeschluss der Öffnung zivilrechtlicher Ehe für gleichgeschlechtliche Paare erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Elke Ferner:
 
Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist eine langjährige Forderung der ASF und der SPD. Dieser Beschluss war längst überfällig. In 14 europäischen Ländern ist die Ehe für alle bereits gelebte Realität.  Bei allen gleichstellungsrelevanten Themen hat die Union in dieser Legislaturperiode wichtige Gesetzesvorhaben blockiert, so auch die Ehe für alle.

Deshalb ist es gut, dass heute die Abgeordneten des Deutschen Bundestages frei nach ihrem Gewissen abstimmen konnten und die zivilrechtliche Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wurde.


Allerdings ist es völlig unverständlich, dass selbst diejenigen von CDU und CSU, die in der Sache zugestimmt haben, gegen die Aufsetzung des Gesetzentwurfs gestimmt haben. Das ist scheinheilig und verlogen.

Die SPD-Frauen freuen sich, dass durch die Vertagung der Gesetzentwürfe im Rechtsausschuss überhaupt noch ein Gesetzentwurf zur Abstimmung gestellt werden konnte.

Die heute beschlossene Öffnung der Ehe ist ein toller Erfolg für die SPD-Bundestagsfraktion zum Ende der Legislaturperiode und zeigt noch einmal deutlich, dass nur mit der SPD und Martin Schulz eine fortschrittliche Gleichstellungspolitik möglich ist. Ich bin stolz, dass ich mit meinem „Ja“ heute dafür sorgen konnte, dass nun auch endlich in Deutschland gilt: Dort wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und füreinander eintreten wollen, ermöglicht es ihnen der Staat auch.
 

„Liebe und Ehe ist keine Frage des Geschlechts.“

30.6.2017 - Die letzte Sitzung des Deutschen Bundestags in dieser Legislaturperiode wird zu Recht in die Geschichtsbücher eingehen. Der Deutsche Bundestag hat heute mit großer Mehrheit (339 / 226 / 4 Stimmen) den Gesetzentwurf des Bundesrates zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts beschlossen und damit den Weg frei gemacht für die sogenannte Ehe für alle.


Martin Gerster, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Biberach hat den Gesetzentwurf – nicht erst seit heute – unterstützt. „Für mich ist Ehe das Versprechen, ein Leben lang für einen anderen Menschen einzustehen und da zu sein und keine Frage des Geschlechts“, so Gerster. „Die Ehe für alle war überfällig, ist längst gesellschaftlicher Konsens, eine Frage der Gerechtigkeit und die Beseitigung einer unzulässigen Ungleichbehandlung homo- und heterosexueller Paare. Ich freue mich vor allem für die homosexuellen Paare aus Oberschwaben, die heute ganz viel gewonnen, und alle anderen kein Stück verloren haben."

SPD-Bundesvize Ralf Stegner beim politischen Herbst in Weingarten

WEINGARTEN (spd) – Ein Abend mit Ralf Stegner bildet den Abschluss des politischen Herbstes des SPD-Kreisverbandes Ravensburg. Der stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei kommt am Donnerstag, 8. Dezember, ins Kultur- und Kongresszentrum (KuKo) nach Weingarten und spricht um 19 Uhr über „Soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt“. Außerdem diskutiert der um klare Worte nie verlegene und dafür unlängst mit dem Lindenberger Sozialistenhut ausgezeichnete Politiker mit den Gäste im Staufersaal des KuKo. Die Einführung und Moderation der Veranstaltung obliegt der SPD-Kreisvorsitzenden Heike Engelhardt.

2,5 Millionen Euro vom Bund für ehemalige Baumwollspinnerei Wangen

Geldsegen für Wangen im Allgäu aus Berlin: Wie der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster mitteilt, erhält die Stadt Wangen aus dem Etat von Bundesumwelt- und -bauministerin Barbara Hendricks weitere 2,5 Millionen Euro für die Entwicklung und neue Nutzung des Kulturdenkmals Baumwollspinnerei „ErbaQuartier“. „Wangen ist von Bundesumweltministerin Hendricks erneut in das Investitionsprogramm ,Nationale Projekte des Städtebaus' aufgenommen worden“, freut sich Gerster. „Im letzten Jahr bereits gab es eine Million Euro, jetzt kommen weitere 2,5 Millionen für dieses fantastische Projekt, also insgesamt sind es jetzt 3,5 Millionen.“ Wichtiger Erfolgsfaktor war der Besuch von Staatssekretär Florian Pronold (SPD), der im November 2015 auf Einladung von Martin Gerster in Wangen war. Beeindruckt von dem Neunutzungskonzept, überreichte Pronold die Plakette „Premiumprojekt“ vor Ort persönlich. Gerster informierte Wangens Oberbürgermeister Michael Lang bereits telefonisch über die erneute positive Nachricht aus Berlin.

SPD-Programmkonferenz „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration“

SPD-Programmkonferenz „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration“

Am Samstag, 9. Juli 2016 fand in Nürnberg die dritte von insgesamt vier Programmkonferenzen der SPD statt. Zu dem Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration“ kamen im Nürnberg über dreihundert Genossinnen und Genossen zusammen um sich über die strategische Ausrichtung zu diesen Themen für den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr auszutauschen und zu diskutieren.
Zu Beginn der Konferenz fasste der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel den Standpunkt der SPD in einer mitreißenden Rede folgendermaßen zusammen „Deutschland und Europa brauchen Weltoffenheit statt Isolation, Zusammenhalt statt Spaltung, Hoffnung statt Angst“.
Es folgten drei parallel stattfindende Workshops, bei denen die verantwortlichen der Programmkommission aus nächster Nähe zu diesen Themen Rede und Antwort standen und auch kontrovers mit den Teilnehmern diskutierten. Die Ideen und Vorschläge werden dazu jetzt ausgewertet und in die weitere Programmarbeit der SPD einfließen. An diesem Tag konnte man hautnah die gelebte Basisdemokratie in der SPD erleben, nicht minder spannend war es die prominenten Teilnehmer einmal aus nächster Nähe erleben zu können.
Workshop 1 zum Thema „Unsere Verantwortung für gutes Wohnen in der sozialen Stadt“ war u. a. besetzt mit Aydan Özoguz (MdB, stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, Staatsministerin und Beauftrage für Migration, Flüchtlinge und Integration) und Dr. Barbara Hendricks (MdB, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit).
Workshop 2 zum Thema „Gute Betreuung, gute Bildung – Integration von Anfang an“ war u. a. besetzt mit Hubertus Heil (MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) und Carola Reimann (MdB, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion).
Workshop 3 zum Thema „Teilhabe für alle durch Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt“ war u. a. besetzt mit Andrea Nahles (Bundesministerin für Arbeit und Soziales).
Zusammenfassend war auf dieser Programmkonferenz eine sehr gute und optimistische Stimmung. „Wer, wenn nicht wir?“, mit diesem guten Gefühl konnten die Genossinnen und Genossen am späten Nachmittag wieder ihren Heimweg antreten. Oliver Hofmann, Bad Waldsee

 

 

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